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Unter der Adresse www.wilke-kreil.de erreichen Sie unsere neue Website mit aktuellen Informationen; diese Site wird nicht mehr weiter aktualisiert!


Um Ihre medizinische Versorgung zu verbessern und zu sichern, sind wir sowohl eine Ausbildungspraxis für Medizinstudenten als auch für die Weiterbildung von Fachärzten für Allgemeinmedizin zuständig. Wir freuen uns, dass Frau Thermann, die schon mehrere Jahre Klinikerfahrung mitbringt, vor ihrer eigene Niederlassung in unserer Praxis ihre Facharztfortbildung absolviert.
Frau Thermann ist seit Mitte August bereits tätig. Wir möchten Sie bitten, ihr das gleiche Vertrauen entgegenzubringen wie uns und freuen uns auf eine gemeinsame Tätigkeit!


Frau Thermann


Unsere Kollegin Frau Dr. S. Mjartan pausiert ihre Praxistätigkeit wegen Elternzeit für 1 Jahr.
Wir freuen uns schon jetzt auf die weitere Zusammenarbeit mit ihr ab Sommer 2015.



Das aktuelle Programm der Solimed-Gesundheitsakademie finden Sie hier:

Die Veranstaltungen finden im Forum der VHS, Mummstr. 10, im 3.OG von 19.00 – 20.30 Uhr statt.

Alle Veranstaltungen sind kostenlos!


Wir haben die offizielle Bestätigung erhalten, akademische Lehrpraxis der Universität Witten-Herdecke zu sein. Wir werden gern die Aufgabe übernehmen, medizinischen Nachwuchs zu fördern.

Die Urkunde der Universität Witten-Herdecke


Als weiteren Praxisservice können Sie auf der Seite "Patienteninfos+Downloads" kleine Ratgeber, Info-Schriften etc. herunterladen oder betrachten.

Hier finden Sie auch den Flyer für unser Nichtraucher-Programm "Einfach erfolgreich rauchfrei"!


Für obdach- und mittellose Menschen ehrenamtlich unterwegs: Ärztin Susanne Kreil im Gespräch mit Patient Malu Sinnathurai (rechts) vor der Solinger Tafel. Holger Migdalek fährt an diesem Tag das Medi-Mobil. Er ist Personalleiter bei der Stadt-Sparkasse.
(Artikel aus der Solinger Morgenpost vom 17.4.14 - FOTO: Martin Kempner )

Solingen. Allgemeinmedizinerin Susanne Kreil gehört zum ehrenamtlichen Team des Solimed-Netzes, das aus einem ausrangierten Rettungswagen ein Medi-Mobil machte. Jetzt war sie mit Sparkassen-Personalleiter Holger Migdalek als Fahrer im Einsatz, um Bedürftigen zu helfen. Von Simon Janssen
Als Susanne Kreil kurz vor 17 Uhr den Aufenthaltsraum des Café Faxe an der Hansastraße betritt, ziehen sich die Mundwinkel einiger Besucher nach oben. In der Ohligser Anlaufstelle für Drogenabhängige - darunter viele Heroinsüchtige - wird gerade Dart gespielt, geredet und geraucht. Die Ärztin grüßt freundlich in die Runde. Man kennt sich. "Alles in Ordnung?", fragt die 49-Jährige. Hinter der Frage, die so oft als Begrüßungsfloskel zweckentfremdet wird, steckt in diesem Moment wesentlich mehr. Susanne Kreil möchte wirklich wissen, ob alles in Ordnung ist. Gesundheitlich. Es wird genickt. In ihrer rechten Hand hält sie einen kleinen schwarzen Koffer, der jedoch große Dienste leisten kann. "Schmerzmittel, Hustenlöser, fibersenkende Medikamente", gibt sie einen kleinen Einblick in ihre Ausrüstung.

Wenige Minuten später steht Susanne Kreil wieder vor der weißen Tür der Beratungsstelle. Ein Mercedes Sprinter in auffälligem Gelb und einem knallig roten Streifen an der Seite hat soeben in der Einfahrt Halt gemacht - das Medi-Mobil. Jeden Dienstag-Abend startet es von der Hansastraße aus. Immer an Bord: Einer von den rund 20 Solimed-Netzärzten, die die bedürftigen Menschen nach einem festgelegten Dienstplan betreuen, ein Arzthelfer sowie einer von insgesamt acht ehrenamtlichen Fahrern.

Diese Aufgabe hat heute Holger Migdalek. In unregelmäßigen Abständen tauscht der Personalleiter der Stadt-Sparkasse Solingen Anzug und Krawatte gegen Fleecepulli und orangene Rettungshose, um sich hinter das Steuer des Medi-Mobils zu setzen.

"Ich war 32 Jahre lang beim Rettungsdienst, wollte meine ehrenamtliche Tätigkeit aber nicht aufgeben, und das war eine gute Lösung. Man merkt, wie wichtig es ist, wenn man die Hilflosigkeit mancher Menschen sieht", erklärt der 54-Jährige. Er steuert einen ausrangierten Rettungswagen aus Magdeburg, dessen Automatikgetriebe die holprige Fahrt durch Solingens bergige Straßen erleichtert. In den türkisfarbenen Schubladen im Bauch des Fahrzeugs befindet sich alles Nötige für den mobilen medizinischen Einsatz - ein Grundbestand an Medikamenten, Antiallergika oder kleine Behälter, um Salben abzufüllen.

In den nächsten zwei Stunden werden Susanne Kreil und Holger Migdalek gemeinsam vier Stationen anfahren, um obdach- und mittellosen Menschen Hilfe anzubieten, für die etwas Elementares unerschwinglich ist - eine medizinische Versorgung. Ohne Hindernisse, ohne Bürokratie. Lediglich Karteikarten mit den Namen der Patienten werden angelegt, um eine Identifikation bei einer späteren Behandlung zu erleichtern. Ein fiktiver Name täte es in diesem Fall auch. "Bei vielen spielt neben der finanziellen Not auch Schamgefühl eine große Rolle, warum sie einen Praxis-Besuch meiden", erklärt Susanne Kreil, die auf ihren Touren oft von ihrem Sohn Justus begleitet wird - er möchte auch Mediziner werden.

Höchste Zeit, loszufahren. Schließlich ist man bereits ein paar Minuten in Verzug und die Patienten sollen nicht warten. Zunächst geht es zur Ohligser Bahnhofsmission, wo jedoch noch kein Patient die medizinische Hilfe von Dr. Kreil in Anspruch nimmt. "Als der Brunnen gegenüber des Bahnhofs noch existierte, haben sich die Obdachlosen aus Ohligs dort getroffen. Wo der neue Treffpunkt ist, weiß ich nicht", erklärt Holger Migdalek. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Bahnhofspersonal am Info-Point geht es weiter in Richtung Solinger Tafel, wo ein wesentlich längerer Einsatz auf die zwei Ehrenamtler wartet.

Vor dem Gebäude an der Ernst-Woltmann-Straße versammeln sich bereits zahlreiche Menschen. Auch im Inneren des Hauses ist es voll und laut. Es riecht nach Brot und Gemüse. Viele verschiedene Sprachen schallen durch den großen Raum. Es dauert nicht lange, bis die ersten Patienten Susanne Kreil ansprechen. Sie bittet sie nacheinander in den Wagen. Bei jedem Patienten schließt die Allgemeinmedizinerin die schwere Schiebetür des Wagens. Schließlich soll auch bei einer mobilen Praxis die Privatsphäre gewahrt bleiben.

Der Einsatz vor der Tafel dauert rund 45 Minuten. Die Beschwerden sind dabei so unterschiedlich, wie die Menschen selber - Kopf- und Rückenschmerzen oder ein Fremdkörper im Auge. Kleinigkeiten für die erfahrene Ärztin, die in Aachen und Bonn Medizin studierte. Auch Malu Sinnathurai wartet vor der Tafel auf medizinische Unterstützung. "Ich brauche eine Salbe für mein Bein", verrät er und lobt das Konzept des Medi-Mobils: "Für viele Menschen sind manche Medikamente einfach zu teuer. Da ist es toll, dass es so etwas gibt."

Acht Patienten lautet am Ende die Bilanz des Tafel-Einsatzes. "Es gab Tage, da sind wir dort kaum weggekommen", erinnert sich Susanne Kreil, die darauf aufmerksam macht, dass die Nachfrage aufgrund von Erkältungskrankheiten im Winter größer sei als in den Sommermonaten. Dass sie keinen Job hat, den man mit dem Mantel an der heimischen Garderobe ablegt, darüber ist sich die Medizinerin bewusst. Sie habe schon eine gewisse Zeit gebraucht, um sich an den Anblick von offenen, ungereinigten Wunden und Spritzenabszessen zu gewöhnen. Besonders die Tatsache, dass einige jungen Menschen, denen man ihre Heroinsucht absolut nicht ansähe, zum Medi-Mobil kämen, um sich neue Spritzen zu holen, sei erschreckend. Die Reaktionen der Menschen seien jedoch in den meisten Fällen freundlich und geprägt von Dankbarkeit. Neben dem Schachbrett vor den Clemens-Galerien sitzt eine kleine Gruppe auf der höchsten Treppenstufe. Es fließt Bier und Schnaps. "Braucht jemand medizinische Hilfe?", fragt Susanne Kreil. "Können sie mich nach Hause fahren", lautet die unerwartete Gegenfrage eines Mannes mit Glatze und schwarzer Jacke. Seiner Bitte kann nicht nachgegangen werden. Auch vor den Clemens-Galerien wird die Schiebetür mehrfach von innen geschlossen. Ein Mann im Rollstuhl lässt sich zudem außerhalb des Wagens beraten, was er gegen seine Schmerzen am Arm tun könne.

"Alle haben ihr Schicksal, warum sie hier sind", resümiert Holger Migdalek auf der Fahrt zur letzten Station, die laut Susanne Kreil nur noch "aus Traditionsgründen" angesteuert würde - der Platz gegenüber dem Ohligser Bahnhofs, an dem einst der Brunnen war. "In den vergangenen Monaten war hier nie jemand", sagt Kreil. Dass die Station trotzdem immer noch angefahren wird, ist wohl sinnbildlich für das Projekt Medi-Mobil - es könnte ja sein, dass doch irgendwann jemand Hilfe benötigt.

Um 19.10 Uhr, nach gut zwei Stunden auf Versorgungstour, steuert Holger Migdalek den Wagen wieder in die Einfahrt des Café Faxe. Ein weiterer Dienstag geht zu Ende. "Normalerweise ziehe ich das Unheil ja an, aber heute war es recht ruhig", sagt Susanne Kreil scherzhaft und verabschiedet sich mit hochgezogenen Mundwinkeln.

Quelle: RP

Dr. med. Susanne Kreil fährt - wie einige weitere Kollegen des Ärztenetzes Solimed - im Medimobil zu sozialen Brennpunkten in Solingen, um medizinische Hilfe Bedürftigen zukommen zu lassen.

Dr. med. Susanne Kreil im "MEDIMOBIL"
(Artikel im Solinger Tageblatt vom 9.2.2012, Foto: U. Preuss)


Nach absolvierter Fortbildung und Genehmigung durch die Kassenärztliche Vereinigung nehmen wir an den Palliativverträgen in Nordrhein teil;  somit können wir jetzt auch mit Anerkennung durch die KV einen Beitrag für die Betreuung und Begleitung Schwerkranker leisten.


Wir nehmen an den sogenannten Hausarztverträgen folgender Krankenkassen teil:

AOK Rheinland
Landwirtschaftliche Krankenkasse
und Betriebskrankenkassen

Welche Vorteile bieten diese Verträge?.
Grundsätzlich soll durch die Hausarztverträge die hausärztliche Versorgung und Koordination verbessert werden, die Betreuung der Patienten intensiviert, aber auch der hausärztliche Einsatz - zB. auch mit Hausbesuchen - gefördert werden.
Die Programme unterscheiden sich von Krankenkasse zu Krankenkasse; daher ist es sinnvoll, im Einzelfall bei Ihrer Kasse nachzufragen, sofern Sie Mitglied einer der genannten Krankenkassen sind.
Sie profitieren von einer besseren Versorgung, aber auch wir Hausärzte werden - politisch gewollt - unterstützt, da im Rahmen dieser Verträge auch Sondervergütungen für die Betreuung gewährt werden, die ein Überleben des mittlerweile regional schon bedrohten Hausärztestandes zum Ziel haben.


Für Patienten der Barmer Ersatzkasse können wir eine Aufnahme in den integrierten Versorgungsvertrag ("IV-Vertrag") anbieten, den die BEK speziell mit "Solimed- Unternehmen Gesundheit" abgeschlossen hat. Neben weiteren Angeboten zur Gesundheitsvorsorge besteht für diese Patientengruppe die Möglichkeit, einen jährlichen Gesundheitscheck durchführen zu lassen (gesetzmäßig ist er nur alle 2 Jahre vorgesehen). Bei Interesse fragen Sie bitte unsere Helferinnen und schreiben sich in den Vertrag ein! 

Für Patienten der AOK Rheinland gibt es ebenfalls einen IV-Vertrag mit Solimed, Unternehmen Gesundheit. Neben einer verbesserten Koordination von Abläufen im medizinischen Bereich und den Vorteilen einer Netzstruktur bietet die AOK zusätzlich eingeschriebenen Patienten spezielle Angebote.


Ab sofort nehmen wir an dem Vorsorgeprogramm zur Erkennung des Hautkrebses teil. Diese Untersuchung ist grundsätzlich für alle Personen ab 35 Jahren in 2-jährlichem Abstand vorgesehen und wird von den gesetzlichen Krankenkassen getragen. Einige Krankenkassen (wie zB. AOK Rheinland, IKK, Gmünder Ersatzkasse und mehrere BKK) haben sogar das Angebot für Personen unter 35 Jahren erweitert - hier fragen Sie am besten bei Ihrer Kasse nach!

Warum sollten Sie dieses Angebot wahrnehmen?
Hautkrebs gehört zu den häufigsten Krebsarten und ist eng mit der Belastung der Haut durch UV-Strahlung verbunden. Der früher so gefürchtete "schwarze Hautkrebs" (malignes Melanom) hat insofern von seinem Schrecken etwas eingebüßt, da er in Frühstadien durchaus vollständig heilbar sein kann - diese werden zunehmend besser erkannt, und es ist das Anliegen der Früherkennung zum Hautkrebs, besonders solche Frühformen aufzudecken und einer qualifizierten Behandlung zuzuführen. Hierbei arbeiten wir eng mit Dermatologen zusammen. Sprechen Sie uns einfach darauf an oder vereinbaren Sie mit Ihrem nächsten Gesundheitscheck einen Untersuchungstermin!



Wir haben einen Service für Sie eingerichtet, der Ihnen das Warten auf eine freie Telefonleitung erleichtern soll:
Sie können unter der Rufnummer 2350885 Ihre Rezeptwünsche oder Überweisungen bzw. ähnliche Anforderungen auf eine Mailbox sprechen; wir hören diese in bestimmten Abständen ab und werden Ihre Aufträge bearbeiten. Damit hoffen wir, unsere Praxisrufnummer für dringende Anrufe und Terminvereinbarungen zu entlasten. In der Regel ist Ihr Auftrag am Folgetag bearbeitet.

Beachten Sie bitte:
Sprechen Sie keine dringenden Hausbesuchsanforderungen oder ähnliches auf diese Mailbox! Da wir nur zu bestimmten Zeiten die Ansagen abhören, können wir auf solche Anfragen nicht schnell genug reagieren!

Und noch ein Hinweis: Am Quartalsanfang können wir für GKV-Patienten erst Rezepte ausstellen, wenn der Krankenversicherungsnachweis erfolgte.


Das Ärztenetz "Solimed" hat den Innovationspreis
der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein sowie einen
Gesundheitspreis des Landes NRW gewonnen!

Nach umfangreichen Vorbereitungen sind zahlreiche Praxen in Solingen miteinander vernetzt, weitere werden folgen - auch die 3 Solinger Kliniken sind bereits eingebunden. Damit startet ein für die Region beispielloses Modell einer miteinander verzahnten Patientenversorgung auf höchstem Niveau. Sie können ab sofort mitmachen!

Was müssen Sie tun?
Sie schreiben sich in einer teilnehmenden Praxis Ihrer Wahl - auch bei uns möglich - ein und bilden sich damit Ihr ganz persönliches Behandlernetz. In jeder weiteren an Solimed UG beteiligten Praxis oder Organisation, die Ihre Daten mit erhalten oder weitergeben soll (unter strenger Beachtung des Datenschutzes!) genügt ein Hinweis, und Sie sind auch dort erfasst. Jederzeit haben Sie die Möglichkeit, diese Schritte sofort rückgängig zu machen, wenn Sie einmal eine Praxis wechseln möchten. Der Datenaustausch findet im übrigen nur zwischen Ihren gewählten Praxen und Kliniken statt und wird nicht zentral gespeichert (ein zentraler Rechner übernimmt nur die Koordination, ohne Behandlungsdaten zu erhalten). Somit ist Vertraulichkeit und Sicherheit gewährleistet. Sie gehen keine weiteren Verpflichtungen ein, profitieren aber von einer verbesserten Zusammenarbeit zwischen Ihren Behandlern.

Wichtig: Wenn Sie Mitglied der AOK Rheinland oder aber der BEK sind, können Sie sich in sogenannte IV-Verträge ("Integrierte Versorgung") einschreiben; unsere Helferinnen erklären Ihnen gern die Vorteile.

Weitere Einzelheiten können Sie gern den Informationsblättern, die in den teilnehmenden Praxen ausliegen, entnehmen oder uns persönlich ansprechen.




„Ärzten geht es gut“, so ist immer noch die landläufige Meinung. Tatsache aber ist, dass Ärzte das Krankheitsrisiko ihrer Patienten mitfinanzieren müssen, was eigentlich Aufgabe der Krankenkassen wäre: Überschreiten die Medikamentenkosten einen von den Kassen festgelegten Wert, so wird die Gesamtvergütung der Kassenärzte um diesen Betrag verringert, im Jahr 2005 drohten die Kassen mit einer Kürzung der Gesamtvergütung um 6% (was nach dem Protest vom 9.11. allerdings wieder rückgängig gemacht wurde)

Moderne Medizin kostet mehr Geld - Menschen werden älter und benötigen mehr ärztliche Leistungen. Chronisch Kranke leben dank moderner und - leider auch - teurerer Medikamente länger. Neue Untersuchungsverfahren werden häufiger angewandt, weil sie oft einfach besser und aussagekräftiger sind als althergebrachte. Eine festgelegte Gesamtvergütung der Kassen - wie sie heute existiert - wird einem solchen Bedarf nicht gerecht; schon eine Grippewelle kann zusätzliche Kosten verursachen, die von den Kassenärzten mitgetragen werden müssen.

Dabei haben wir durchschnittlich für die Medikamentenversorgung eines Allgemeinversicherten 37 Euro und für einen Rentner 123 Euro zur Verfügung - nicht wöchentlich, sondern im Quartal! Bereits die Verordnung eines Antibiotikums kann diese Summe übersteigen!

Viele - vor allem hausärztliche Praxen - arbeiten am Rande der Wirtschaftlichkeit. Insbesondere Einzelpraxen sind härter betroffen, da sie politisch benachteiligt werden und eine geringere Vergütung erhalten. Auch in Solingen gibt es Praxen, die in ihrer Existenz bedroht sind. Geht die Entwicklung so weiter, werden zukünftig vermutlich nicht nur an Tagen wie dem 9.11. Praxen geschlossen, was zu einer Gefährdung der Patientenversorgung im ambulanten Bereich führt.







Die Interviews wurden am 9.11.05
in der Sendung "WDR aktuell" um
12.45 Uhr gesendet.
Weiter...



 
   
   
   
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